Zusammenfassung
Lagotto Romagnolo
Der Lagotto Romagnolo ist eine von der FCI seit 1995 anerkannte italienische Hunderasse.
Herkunft und Geschichtliches
Der Lagotto Romagnolo gehört zu den sehr alten Wasserhunderassen. Erwähnung findet der Lagotto bereits im 17. Jahrhundert als „Vallaroli“ (Lagunenjäger) für den Einsatz in Sumpf- und Morastgebieten gezüchtet. Seine Aufgabe war damals wie heute das Auffinden und Apportieren von geschossenem Wasserwild. Das für Wasserhunde typische gekräuselte, leicht ölige Fell machte es möglich, gut geschützt selbst im eiskalten Wasser zu arbeiten.
Ende des 19. Jahrhunderts, die Feuchtgebiete der Romagna und Comacchio waren durch Trockenlegung fast verschwunden, fand er aufgrund seiner exzellenten Nase eine neue Aufgabe als Trüffelsucher.
Durch das Einkreuzen von vier anderen Rassen wurde der heutige Rassestandard geschaffen.
Beschreibung
Der Lagotto wird bis zu 48 cm gross und 16 kg schwer. Er ist ein wohl proportionierter, quadratischer, kräftig gebauter Hund mit dichtem, gelocktem Haar von wollener Struktur. Das Haarkleid des Lagotto Romagnolo kann vielfältig gefärbt sein: Einfarbig schmutzig-weiss, schmutzig-weiss mit braunen oder orangefarbenen Flecken, einfarbig braun in verschiedenen Abstufungen, einfarbig orangefarben oder braun geschimmelt.
Da er nicht haart, ist dieser Hund sehr gut für Allergiker geeignet.
Sein Wesen
Der Lagotto Romagnolo ist gut erziehbar. Der Jagdtrieb wurde ihm weitgehend weggezüchtet. Zu berücksichtigen sind seine Bedürfnisse betreffend Ruhe- und Arbeitszeiten. Der Lagotto ist verspielt, munter und aufgeweckt.
Er ist ein sehr guter Begleit- und Wachhund sowie für verschiedene Hundesportarten gut geeignet.